10 Jahre Reken-Stiftung

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Beamer und Leinwand für das JUH

Kai Fiebig, Leiter des JUH in Bahnhof Reken, hat vor einem halben Jahr einen Förderantrag an die Reken-Stiftung gestellt. Da der längst in die Tage gekommene Projektor des evangelischen Jugendhauses defekt war und das als Leinwand dienende Bettlaken ohnehin keine gute Bildqualität zuließ, bat er um Unterstützung bei der dringend notwendigen Anschaffung eines neuen Beamers und einer professionelle Projektionsfläche. Diesem Antrag wurde vom Kuratorium der gemeinnützigen Bürgerstiftung zugestimmt.

Der stellvertretende Vorsitzende Josef Schürmann sowie der Kuratoriumsvorsitzende Paul Renke machten sich jetzt auf den Weg in das JUH, um eine Spende in Höhe von 600 Euro zu übergeben. „Mit dem Geld schaffen wir einen zeitgemäßen Beamer und auch eine Leinwand an“, berichteten Kai Fiebig und Pfarrer Dirk Fleischer den anwesenden Jugendlichen, die von der Nachricht natürlich begeistert waren und spontan applaudierten. „Dann können wir bei Projektionen endlich etwas sehen“, war aus den Reihen der Kids zu hören. Genutzt werden soll die neue Technik bei Veranstaltungen und Präsentationen sowie für Aufführungen. (hh)



JUH-Leiter Kai Fiebig (2.v.r.) und Pfarrer Dirk Fleischer (r.) freuen sich wie die Jugendlichen
über eine 600-Euro-Spende der Reken-Stiftung, die von Josef Schürmann (l.) und Paul Renke (2.v.l.)
übergeben wurde und die für einen neuen Beamer und eine neue Leinwand eingesetzt werden soll.

 
500 Euro für die Landjugend Reken

Es goss in Strömen, und ein stürmischer Nordwestwind peitschte den Regen nahezu waagerecht durch die Luft. Leicht hatten es die rund 30 Mitglieder der katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Reken am Samstag nach dem Dreikönigsfest nun wirklich nicht, als sie fünfzehn Kipper voller ausrangierter Weihnachtsbäume für das kommende Osterfeuer einsammelten. Mit fünf Schleppern waren sie in allen Ortsteilen unterwegs, bevor sie sich zum Ausklang der traditionellen Aktion am Nachmittag bei Ebbing im Sandheck trafen. Und hier warteten Heiner Schemmer und Hendrik Hesterwerth mit einer dicken Überraschung auf die ebenso fleißigen wie völlig durchnässten jungen Leute.

Sie hatten einen Scheck über 500 Euro dabei, den sie an die KLJB-Vorsitzende Maria Denne und an den ersten Vorsitzenden Jan Thiehoff überreichten. „Das Kuratorium der Reken-Stiftung hat eurem Förderantrag entsprochen und 500 Euro in Form einer Spende bereitgestellt. Damit soll der im Vorjahr gestartete Neuaufbau der Landjugend Reken unterstützt werden“, erklärten die beiden Vertreter der Bürgerstiftung. Maria Denne und Jan Thiehoff bedankten sich mit dem Versprechen, das Geld zielgerichtet für verstärkte Aktivitäten einzusetzen: „In Zukunft wird man wieder mehr von unserer Landjugend hören und sehen, nicht nur beim Entsorgen der Weihnachtsbäume!“ (hh)



Nach der Weihnachtsbaum-Aktion überreichen Hendrik Hesterwerth (4.v.r.)
und Heiner Schemmer (3.v.r.) eine 500-Euro-Spende der Reken-Stiftung an
Maria Denne (2.v.r.) und Jan Thiehoff (r.), die beiden Vorsitzenden der Landjugend Reken.

 
AS Drives: 1000 Euro für die Reken-Stiftung

„Unsere Gesellschaft konnte ihren Umsatz von 2013 auf 2014 durch den Verkauf neuer Projekte nach Schweden, Tschechien und Österreich um rund 75 Prozent steigern. Aus diesem Grund und auch wegen der günstigen Voraussetzungen in Reken haben wir uns entschlossen, etwas zurückzugeben und für caritative Zwecke im Bereich der Gemeinde zu spenden.“ Mit diesen Worten übergab Heinrich Schrudde, geschäftsführender Gesellschafter der AS Drives & Services GmbH, einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an Heiner Seier und Josef Schürmann, die Vorsitzenden der Reken-Stiftung. Welchem konkreten Projekt die Gelder der europaweit tätigen Bahnhof Rekener Firma zu Gute kommen, wird sich erst auf der nächsten Kuratoriumssitzung der gemeinnützigen Bürgerstiftung entscheiden.

AS, mit insgesamt 85 Mitarbeitern und einem Azubi-Anteil von 20 Prozent einer der größeren Arbeitgeber in Reken, ist ein innovativer Instandhalter von Industriegetrieben, die nach Bedarf überprüft, repariert, modifiziert, verbessert oder rekonstruiert werden. Neben dieser Dienstleistung entwickelt und vertreibt AS aber auch eigene, bereits mehrfach ausgezeichnete Produkte im Bereich der Antriebs- und Schmiertechnik, so zum Beispiel für die Papier- und Zementindustrie. Und AS wächst weiter. „Im kommenden Jahr werden wir bestehende Hallen auf unserem Gelände an der Industriestraße erweitern. Auch ein neuer Trakt für die Verwaltung ist in Planung, und für 2016 ist die Errichtung einer komplett neuen, 25x35 Meter großen Halle ins Auge gefasst“, teilt Heinrich Schrudde mit. (hh)



Heinrich Schrudde (Mitte), geschäftsführender Gesellschafter der AS Drives & Services GmbH,
überreicht einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an Heiner Seier (r.) und Josef Schürmann (l.),
die Vorsitzenden der Reken-Stiftung.


 
2.500 Euro für Sanierung der St. Heinrich-Orgel

Ungefähr alle 15 Jahre müssen Kirchenorgeln gesäubert und gereinigt, gestimmt, grundsaniert und mit neuen Verschleißteilen ausgestattet werden. Eine solche Renovierung hat eine renommierte Thüringer Spezialfirma in der ersten Jahreshälfte an der Orgel in St. Heinrich vorgenommen, die zu Pfingsten wieder in Betrieb gegangen ist. „Seither hat die Orgel ein deutlich verbessertes Klangbild“, konstatieren Pater Mario und Bernhard Heltweg vom Kirchenvorstand. Da sich das Bistum an den entstandenen Kosten in Höhe von knapp 28.000 Euro vorschriftsgemäß nicht beteiligen konnte, mußte die gesamte Summe aus dem laufenden Haushalt der Kirchengemeinde und mit Hilfe der Zentralrendantur erst einmal zwischenfinanziert werden.

Durch Kollekten und Spenden sowie durch einen Zuschuss der Gemeinde Reken von 2.000 Euro konnte bereits ein Teil der Gesamtsumme abgedeckt werden, und mit zusätzlichen 2.500 Euro hat sich jetzt die Reken-Stiftung in Form einer willkommenen Spende an der Sanierung beteiligt. „Weitere Gelder sollen  durch zweckgebundene Aktionen und Kollekten, zum Beispiel am 2. Weihnachtstag, aufgebracht werden. Die dann noch verbleibende Restsumme wird sich aus dem Kirchenetat des laufenden und des kommenden Jahres rekrutieren“, erläutert Bernhard Heltweg und fügt hinzu: „In 2015 steht die Aufarbeitung der St. Marien-Orgel in Maria Veen an, die aller Voraussicht nach noch etwas teurer werden wird.“ (hh)



Der komplette Vorstand der Reken-Stiftung mit Josef Schürmann (l.),
Heiner Seier (2.v.r.) und Heiner Schemmer (r.) überreicht eine Spende in Höhe
von 2.500 Euro an Bernhard Heltweg vom Kirchenvorstand St. Heinrich (2.v.l.)
und an Pater Mario (3.v.l.).

 
Spende durch Verzicht auf Kalender

Gabriele Overwiening, Inhaberin der Apotheke am Bahnhof und der Apotheke am Benediktushof, setzte eine tolle Idee vor einigen Jahren in die Tat um. Kurzerhand strich sie 1.500 Euro für Kalender aus ihrem Werbeetat, um mit diesem Geld etwas für die gemeinnützige Sache in Reken zu tun. Dabei ist sie geblieben, und seither spendet sie die Summe alljährlich für den guten Zweck. „Schön wäre es, wenn weitere Kolleginnen und Kollegen aus der örtlichen Geschäftswelt bei der Aktion mitmachen würden“, sagt die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, seit zwei Jahren auch Vorstandsmitglied der Bundesapothekerkammer in Berlin.

Heiner Seier und Heiner Schemmer vom Vorstand der Reken-Stiftung nahmen den Betrag gerne entgegen, konnten aber noch keinen konkreten Verwendungszweck nennen: „Wofür die Stiftung das Geld einsetzt, wird erst in der nächsten Sitzung bestimmt. Der Betrag kommt auf jeden Fall nur Bedürftigen zu Gute.“ Davon ist Gabriele Overwiening, selbst Kuratoriumsmitglied der Stiftung, vollauf überzeugt: „Die Reken-Stiftung leistet hervorragende Arbeit und verwendet gespendete Gelder immer nur für Mitbürgerinnen, Mitbürger und Institutionen, die sie auch wirklich gebrauchen können.“ (hh)

Apothekerin Gabriele Overwiening (Mitte) überreicht einen Scheck in Höhe von
1.500 Euro an Heiner Seier (l.) und an Heiner Schemmer (r.) vom Vorstand
der Reken-Stiftung.

 
1.250 Euro für Trompeten-Restaurierung

Ein unverschuldeter Motorradunfall, bei dem er eine Halbseitenlähmung erlitt, hat das Leben des Klein Rekeners Andreas Malzahn vor acht Jahren einschneidend verändert. Sein geliebtes Hobby, das Spielen einer Trompete, musste der gelernte Fliesenleger jedoch dank einer alten Einhandtrompete aus dem Fundus des evangelischen Posaunenchors zum Glück nicht aufgeben. Nach vielen Übungsstunden gelang es dem heute 32jährigen Rentner, das Instrument ausschließlich mit der rechten Hand zu bedienen und weiter aktiv in seinem Verein mitzuwirken. Damit er auch in Zukunft noch mitspielen kann, hat das Kuratorium der Reken-Stiftung jetzt einem Förderantrag des Posaunenchors zugestimmt.

Die Trompete muß nämlich restauriert werden, wenn sie weiterhin funktionieren soll. Die Kosten in Höhe von 1.250 Euro werden von der Reken-Stiftung übernommen, wie deren Repräsentanten Josef Schürmann und Dr. Volker Schick nach dem Eröffnungsgottesdienst zum ökumenischen Gemeindefest in St. Elisabeth mitteilten: „Wir freuen uns, mit diesem Betrag nicht nur das ehrenamtliche kulturelle Wirken des Posaunenchors, sondern auch dessen langjähriges Mitglied Andreas Malzahn direkt unterstützen zu können.“ Eine Entscheidung der Bürgerstiftung, die nicht nur vom Vereinsvorsitzenden Ingo Seier, sondern auch vom Publikum mit anhaltendem Applaus bedacht wurde. (hh)



Josef Schürmann (l.) und Dr. Volker Schick (r.) von der Reken-Stiftung
überreichen einen Scheck in Höhe von 1.250 Euro an den
Posaunenchor-Vorsitzenden Ingo Seier (2.v.l.) und an Andreas Malzahn (2.v.r.).

 
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